Die Spitze der Schützengilde

 

 

 

Die Schützengilde Höxter bildet einen festen Bestandteil des Gemeindelebens. Grundlage ihres Handels war und ist die   Satzung. Die erste polizeiliche Satzung wurde am 03.10.1899 erlassen, letzte Änderungen wurden am 17. Juli 2009 durchgeführt. Nach dieser Satzung hat die Schützengilde Höxter den Zweck, die Liebe zu ihrer Heimatstadt Höxter, den Gemeinsinn und die bürgerliche Eintracht dauernd zu beleben und zu fördern. Damit geht Brudersinn und Gemeinschaftsgeist einher, verbunden mit Frohsinn und Freude, die in den Alltag des Lebens hineingetragen werden. Dies geschieht durch mannigfaltige Aktivitäten des Bataillons und der Kompanien. Dabei ist das alle zwei Jahre stattfindende Schützenfest fester Bestandteil des Vereinslebens. Ferner gehört dazu auch die Schützenfestnachfeier, das Bataillonsfest und das Bataillonsschießen. Die Gilde gliedert sich in den Bataillonsstab (Kommandeur, Hauptmann beim Stabe, drei Festleiter und Adjutant) und die vier Kompanien. Der Wirkungsraum umschließt das Gebiet der Kernstadt Höxter. Der Vorstand der Schützengilde besteht aus dem Kommandeur, dem Hauptmann beim Stabe, dem Adjutanten, den vier Hauptleuten (Kompanie 1, 2, 3, und 4) und den drei Festleitern. Zum erweiterten Kreis gehören außerdem der amtierende Schützenkönig sowie der Pressesprecher der Gilde.

Seit dem Bestehen der Schützengilde haben sich immer wieder engagierte Menschen der Stadt Höxter gefunden, die die ihnen aufgetragenen Aufgaben im Vorstand übernahmen. Damit  haben sie dazu beigetragen, dass der Schützengedanke und der Geist des Festes bis heute weiterleben und auch in Zukunft   weiter Bestand haben werden. Hinter jedem Namen steht aber nicht nur ein Amt, sondern auch ein Mensch.  

 

Bataillonsstab: 

 

Kommandeur
Laut der Statuten (§ 13) ist der Kommandeur der ranghöchste Offizier des Vorstandes und der gesamten Schützengilde. Er ordnet die Zusammenkünfte an, erlässt die erforderlichen Bekanntmachungen, leitet die Verhandlungen und Versammlungen und besitzt bei Stimmengleichheit die entscheidende Stimme. Kurz formuliert, er ist Repräsentant der Gesamtheit und das Bindeglied zwischen den einzelnen Kompanien, durch ihn werden die unterschiedlichen  Arbeiten zusammengeführt. Seit Juli 2011 bekleidet ein neuer Mann, Thomas Schöning, diesen Posten, der damit die Nachfolge von Claus-Werner Ahaus antrat. Claus-Werner Ahaus trägt jetzt den neuen Titel Ehrenmajor für seinen außerordentlichen Einsatz für die Schützengilde.  

 

Kommandeur Thomas Schöning

Thomas Schöning trat im Jahr 2000 als Mitglied der 3. Kompanie in die Schützengilde ein. Bis zum Zeitpunkt  seiner Amtsübernahme als Kommandeur im Jahre 2011 war er aktives Mitglied  seiner Kompanie. Inwieweit sich sein Leben seit dem Eintritt in die Gilde verändert hat, beschreibt Thomas Schöning wie folgt: „Die Schützengilde hat mich von Anfang an fasziniert und eine wichtige Stellung in meinem Leben eingenommen. Vor allem, weil auch meine Familie tatkräftig dabei ist. Wie meine Töchter, die diese Gemeinschaft in der Gilde als besonders   bereichernd erleben. Nicht zuletzt aufgrund der Tatsache, dass meine älteste Töchter sogar im Hofstaat war, und dadurch das Schützenwesen auch für eine Frau sehr attraktiv sein kann. Für uns als Familie ist die Gilde eine gemeinsame Sache geworden, die immer für viel   Gesprächsstoff sorgt.“
Leicht hatte es sich Thomas Schöning dennoch nicht gemacht, als an ihm das Angebot herangetragen wurde, das Amt des Kommandeurs zu übernehmen: „Claus-Werner Ahaus hatte es sehr geschickt gemacht, als er sagte, nehme dir Zeit, du musst mir nicht gleich antworten. Daraufhin folgten viele Gespräche und eine Überlegungsphase von drei Wochen. Doch dann   spürte ich die Freude, dass mir diese Aufgabe Spaß machen könnte. Sobald man so eine Entscheidung trifft, weiß man instinktiv, dass man etwas richtig oder falsch gemacht hat und ich bin bis heute der festen Überzeugung, dass ich es richtig gemacht habe“, so Thomas Schöning. Der Tag, an dem erstmals der neue Kommandeur das Schützenfest begleiten wird, rückt immer näher. Vor ihm liegen große Aufgaben als 1. Mann der Schützengilde, die geprägt sind von Repräsentationspflichten wie öffentlichen Reden oder hoch zu Ross mit festem Kommandoton stets die Übersicht zu behalten. Doch wie wir es schon bei seinen ersten Auftritten für die Schützengilde sehen und hören konnten, ist Thomas Schöning gut gerüstet und auch in Sachen reiten kann man dank gutem Reitunterricht davon ausgehen, dass er auch hier fest im Sattel sitzen wird. Ihm ist dabei nur eins wichtig: „Ich hoffe, dass ich allen Herausforderungen gewachsen bin und dass ich dem Vertrauen, das in mich gesetzt wird, voll und ganz entsprechen werde“.
Sein Kommentar zu der Frage, was für ihn seit seinem Amtsantritt das eindrucksvollste Erlebnis war, antwortet Thomas Schöning wie folgt: „Die Zusammenarbeit mit den Hauptleuten der Kompanien. Es war für mich überwältigend, mit welcher Energie und mit welchem Engagement die Kompanien hinter der Gilde stehen. Sie alle wollen, dass es ein gutes Fest wird und dass die Gilde lebt. Nicht genug danken kann man in diesem Zusammenhang den Führungskräften, denn ohne sie wäre ein Schützenfest in dieser Form, wie wir es auch in diesem Jahr wieder präsentieren werden, einfach undenkbar.“     

 

 

Hauptmann beim Stabe / stellv. Kommandeur Frank Zimmermann

Hauptmann beim Stabe

Der Hauptmann beim Stabe organisiert die Umzüge, kümmert sich um die dafür notwendigen Genehmigungen, ist zuständig für die Ausarbeitung der Anordnungen, des Ablaufes des Festes und führt den internen Ablaufplan der Schützengilde (ähnlich wie ein Drehbuch) fort. Zudem regelt er in Absprache mit erfahrenen Schützen, die von den einzelnen Kompanien gestellt werden, die Aufstellungen der Kompanien bei den Paraden sowie bei den Festzügen. Er gibt die Befehle und meldet auch an den Kommandeur weiter. Des Weiteren nimmt der Hauptmann beim Stabe mit dem Kommandeur und dem Königspaar die Parade ab und ähnlich wie der Kommandeur und der Adjutant ist auch er bei den Festzügen beritten.  

 

 

 

1. Festleiter Dirk Puhl

1. Festleiter

Die Aufgaben des 1. Festleiters lassen sich am besten mit denen des  „Außenministers" beschreiben. Der Festleiter 1 führt die Gespräche und Verhandlungen mit dem Festwirt. Dazu gehören die Gestaltung der Gildefeste nebst Größe und Art des Zeltes, Auswahl der Musik im Zelt, Bestückung des Luna-Parks sowie vielen kleinen Aufgaben in diesem Bereich. Er ist seitens der Gilde für den reibungslosen Ablauf des Festes zuständig (ausgenommen sind Zeremonien und Märsche). Der Festleiter 1 sorgt auch für die Auswahl und Bestellung der Umzugsmusik nach Rücksprache mit dem Vorstand.  

 

2. Festleiter Michael Schuster

2. Festleiter

Der Festleiter 2 der Gilde ist sowohl für die Regelung
von  innerorganisatorischen Abläufen als auch für die
Außendarstellung des Schützenfestes zuständig.

Dazu gehören u. a. 

  • Ermittlung der Schießergebnisse beim Königsschießen (zusammen mit Festleiter 1)
  • Einweisung der Königspaare sowie des Hofstaats in ihre Aufgaben und in den  Festablauf


Die Außendarstellung erfolgt u. a. durch: 

  • Erstellung der Schaukastenwerbung sowie des Spruchbandes der Plakate
  • Vorstellung des Hofstaats in der Presse
  • Vorbereitung der Presseartikel zum Schützenfest in gemeinsamen Sitzungen mit dem Pressewart des Btl. Michael Birke und den jeweiligen Vertretern der jeweiligen Presseorganisationen

 

3. Festleiter / Btl. Rechnungsführer Sascha Stankowski

3. Festleiter / Btl. Rechnungsführer

Salopp ausgedrückt symbolisiert der 3. Festleiter den „Finanzminister der Schützengilde“. Er operiert mit den Einahmen und Ausgaben der Schützengilde. Darunter fällt unter anderem die Bearbeitung der Rechnungseingänge sowie Rechnungsausgänge, Abrechnung aller anfallenden Kosten des Schützenfestes mit dem Festwirt, insbesondere der Bier- und Frühstücksmarken. Die Abrechnungen der Mitgliedsbeiträge, die Ausstellung der Spendenquittungen und, und, und.
Zudem gehört zu seinem Posten der repräsentative Bereich. Darunter fallen die Betreuung der Ehrengäste vor und während der Umzüge  sowie die Betreuung der Ehrengäste beim Schützenfrühstück.  

 

 

Adjutant Philipp Bald

Adjutant

Der Adjutant ist ein dem Kommandeur zur Unterstützung beistehender Offizier. Das Wort Adjutant stammt aus dem Lateinischen adiuvare, helfen, unterstützen ab und bedeutet so viel wie der Gehilfe. Also vereinfacht  ausgedrückt, der Sekretär des Kommandeurs der  Schützengilde, dessen Aufgabengebiet als  Auffangzuständigkeit für alles, was am Thron und im Zelt abläuft und nicht von anderen technisch geregelt wird, bezeichnet werden kann.     

 

 

 

 

Pressesprecher der Gilde - Michael Birke

Pressesprecher der Gilde

Die Aufgabe des Pressesprechers der Gilde besteht in einer zielgerichteten Umsetzung und Realisation der ausgedachten Themen. Gleichzeitig ist er auch Ansprechpartner für Redaktionen im hiesigen Raum. 

 

 

 

 

 

 

 

 

Hauptleute der Kompanien

Als 1. Mann der Kompanie arbeiten die Hauptleute in ihrer Führungsposition an der Basis, streng unter den Gesichtspunkten, dabei auch eigene Visionen und Ideen mit  einzubringen. Immer unter dem Konsens, die Tradition zu wahren und für nachfolgende Generationen zu erhalten. Dabei versucht er, alle Mitglieder voll in die Kompanie mit einzubinden und ist stets bemüht, neue Mitglieder für die Kompanie bzw. Schützengilde zu gewinnen. Alle Hauptleutepräsentieren sich  im Rahmen des Festumzuges des Schützenfestes hoch zu Roß.
In der Kompanie zählt das „WIR“, generationsübergreifend, ohne Vorbehalt auf Herkunft und Berufsstand. Eben ein Ort, an dem man sich einfach zu Hause fühlt. Gleichbedeutend mit der Tatsache, dass letztendlich die Kompanien das Fundament für die gesamte Schützengilde bilden. Umso stärker gebührt der Dank den Hauptleute, die dieses Fundament pflegen und zusammenhalten.     
 

Hauptmann der 1. Kompanie, Reinhold Fahle


Hauptmann der 2. Kompanie, Alfred Micus jun.


 

Hauptmann der 3. Kompanie, Frank Lohmann


Hauptmann der 4. Kompanie, Stefan Schrader


 

 

 

 

 

 

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