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Der große Sommerspass auf der Weser

FAHRGASTSCHIFFFAHRT AUF DER WESER 2021

Flotte Weser 

 

Video: Produktion © dieaktuellekamera.de - Kamera: s. Geneneger und G. Wackernagel

Wer die Schönheit einer Landschaft erkennen will, muss langsam reisen

Zitat: Bernd Winkler

Betrachten Sie einmal die Landschaft vom Wasser aus! 

Eine Linien- oder Rundfahrt auf der Weser, mit einem Fahrgastschiff von der"Flotte Weser" ist die schönste und gemütlichste Art, die Landschaft entlang des Weserlaufs kennenzulernen. 

An Bord ist dabei für Verpflegung gesorgt, sodass man eine Rundfahrt auch gut mit einer Kaffeepause verbinden kann.

Die "Flotte Weser" bietet von einstündigen Rundfahrten bis zu längeren Linienfahrten unterschiedlichste Angebote von mehreren Abfahrtsorten im Weserbergland an. 


Welche Linie oder Rundfahrt an welchem Tag angeboten wird, entnehmen Sie bitte den Fahrplänen der Flotte Weser auf der Webseite der Reederei.


NEWS:

Hamelner Schiffsbar
Die neu eröffnete und einzigartige Hamelner Schiffsbar liegt direkt am Anleger in Hameln

Infos unter 05151-93 99 90 oder unter hameln@flotte-weser.de

Hamelner Schiffsbar
Die neu eröffnete und einzigartige Hamelner Schiffsbar liegt direkt am Anleger in Hameln (Für Navis:
Am Stockhof 2) und öffnet täglich außer montags bei schönem Wetter ab 14 Uhr. Ihr großes, mit Sonnenschirmen bestücktes Freideck bietet einen unverstellten Blick auf die Weser, der große Salon eine Rückzugsmöglichkeit für diejenigen, die lieber drinnen sitzen möchten.

Die Speisenangebote reichen von maritimen Snacks, wie leckeren Fischbrötchen und einem Matjesteller über Nudeln mit Geschnetzeltes bis hin zur obligatorischen Bockwurst. Ein reichhaltiges Angebot an Getränken lässt so gut wie keine Wünsche offen. Außer Softdrinks und frisch gezapftem Pils bietet
die Hamelner Schiffsbar auch Cocktails, Longdrinks und Sommergetränke an, wie zum Beispiel eine erfrischende Holunderblütenschorle, einen Aperol oder Hugo.



 Erlebnisfahrten mit der „Flotte Weser“ und Kapitän Günter Strumpen 

Hoch konzentriert sitzt er vor einem riesigen Pult mit einer Unmenge an Schaltern, Knöpfen und Messgeräten, in der Hand das Steuer und die Augen ständig auf das Wasser gerichtet. Sein Arbeitslatz ist die Brücke, die Kommandozentrale im vordersten Bereich des Schiffes. Schnell wird aber nach einem Gespräch mit Kapitän Günter Strumpen klar, er ist nicht ein Mann der Worte, sondern der Taten und so gehört zu seinem Arbeitsfeld auch so manche Stunde im Maschinenraum. Er hält das Schiff auf Kurs und die Maschinen am Laufen. Eben ein Weserkapitän mit Leib und Seele.
 
Günter Strumpen liebt seine Arbeit, vor allem wegen der Selbstständigkeit, die dieser Beruf mit sich bringt. Auf die Frage, welche Ausbildung für seinen Beruf notwendig ist, erklärt er uns, dass man nach einer abgeschlossenen Gesellenprüfung auf einem Schiff ab einem Mindestalter von 23 Jahren das Schiffsführerpatent erwerben kann. Er selbst sammelte nach seiner Ausbildung praktische Erfahrungen bei der Frachtschifffahrt. „Dabei ging es härter zu als auf einem Weserschiff“, so Günter Strumpen.
 
Manch ein Passagier denkt bestimmt, dass so ein Weserschiff  einfach zu steuern ist, wo doch das Ufer an beiden Seiten so nah ist, weit gefehlt. Denn wie wir von Kapitän Günter Strumpen erfahren, ist die Weser ein frei fließender Fluss, der daher nicht so kontrollierbar und überschaubar ist, wie manch andere Wasserstraße in Deutschland. Hinzu kommt der ständig schwankende Wasserstand. Dieser Aspekt ist gleichbedeutend mit der Tatsache, dass das Steuern eines Weserschiffs, gerade auf der Oberweser, viel Fingerspitzengefühl im Umgang mit Technik und Natur verlangt. Man muss jede Ecke kennen, denn bei so mancher Fahrt hat man gerade eine Handbreit Wasser unter dem Kiel. Erfahrung und Können ist der Wegbegleiter eines Weserkapitäns, um die Passagiere immer sicher ans Ziel zu bringen. Trotz langer Arbeitszeiten in der Saison von 08.00 Uhr bis 18.00 Uhr und bei Sonderfahrten auch einmal bis in die tiefe Nacht will Kapitän Günter Strumpen seine Arbeit auf der Weser nicht mehr missen. Sein tiefer Blick ans Weserufer verrät, dieses Schiff und dieser Fluss sind sein Leben.
 
Menschen jeden Alters findet man auf der „Höxter" und den anderen Schiffen der „Flotte Weser" während der Saison. Gruppen, Singles, Schüler, Studenten und Familien. Sie alle lieben es, gemütlich auf dem Fluss zu schippern, die Landschaft vorbeiziehen zu lassen und den Menschen am Ufer  zuzuwinken. Eben ein märchenhafter Ausflugstipp für jede Altersklasse, wobei auch kulinarische Genüsse und jede Menge Spaß an Bord nicht zu kurz kommen.

Anlegestellen der Flotte Weser inmitten einer traumhaften Naturkulisse sowie in exponierter Lage nahe dem Weltkulturdenkmal Corvey

Anlegestelle Fürstenberg


Unterhalb der Schlossanlage Porzellanmanufaktur Fürstenberg am Ortsrand des Weserortes Fürstenberg findet man die Anlegestelle der Flotte Weser, nahe des Weser Radwanderwegs. Die exponierte Lage dieser Anlegestelle bietet die ideale Möglichkeit, vor oder nach einer Fahrt  mit der „Flotte Weser“ zu einem Besuch im denkmalgeschützten Schloss, das seit 1957 für die Geschichte der Porzellanmanufaktur Fürstenberg steht. Wo mittels schöpferischer Kraft von Menschenhand, gespeist von jahrhundertelanger Erfahrung, perfekte Porzellanobjekte nach alter Tradition und in modernstem Design tagtäglich entstehen. 
 


Auf dem Areal von Schloss Fürstenberg finden Sie das Museum im Schloss mit einer großen Ausstellung, die einen Überblick über deren Produktion von den Anfängen ab der Zeit des Rokoko bis zum heutigen Tage gibt und eine Besucherwerkstatt sowie in direkter Nähe die Manufaktur mit Werksverkauf  sowie das Schlosscafé & Restaurant Lottine, das mit einem schönen Ausblick auf die Weser zu einer kulinarischen Pause einlädt.  

Unterhalb der Schlossanlage Porzellanmanufaktur Fürstenberg am Ortsrand des Weserortes Fürstenberg findet man die Anlegestelle der Flotte Weser, nahe des Weser Radwanderwegs. Die exponierte Lage dieser Anlegestelle bietet die ideale Möglichkeit, vor oder nach einer Fahrt  mit der „Flotte Weser“ zu einem Besuch im denkmalgeschützten Schloss, das seit 1957 für die Geschichte der Porzellanmanufaktur Fürstenberg steht. Wo mittels schöpferischer Kraft von Menschenhand, gespeist von jahrhundertelanger Erfahrung, perfekte Porzellanobjekte nach alter Tradition und in modernstem Design tagtäglich entstehen. 

Anlegestelle Corvey

Anlegestellen der Flotte Weser inmitten einer traumhaften Naturkulisse sowie in exponierter Lage nahe dem Weltkulturdenkmal Corvey


Seit dem 21.06.2014 gehört Corvey zum UNESCO-Weltkulturerbe. Auf ihrer 38. Tagung im arabischen Katar entschiedendie Delegierten des UNESCO-Komitees, das herausragende Westwerk der ehemaligen Reichsabtei aus dem 9. Jahrhundert und die versunkene Klosterstadt Civitas Corvey in die begehrte Liste der „Schätze der Welt“ aufzunehmen.Durch den besonderen Titel ist Corvey nun die 39. Welterbe-Stätte in Deutschland und die erste im westfälischen Landesteil von Nordrhein-Westfalen.  


 

Corvey ist weit über das Weserbergland bekannt, gerade durch die Musikwochen, die alljährlich Tausende von Besuchern in das Schloss ziehen. Schon der Vater von Viktor Herzog von Ratibor und Fürst von Corvey ( Hausherr von Schloss Corvey) erkannte, dass Musik und Kunst in diesen Mauern ein fester Bestandteil sein muss und engagiert sich aufgrund dessen sehr für das kulturelle Leben im Schloss. In den letzten Jahren hat sich in diesem Bereich  sehr viel getan. Durch die Aktivitäten des Kulturkreises Höxter - Corvey mit Unterstützung von Stadt und Kreis wurde eine neue Epoche eingeleitet. Umfangreiche ganzjährliche Musik, Ausstellungen und Kulturangebote locken gegenwärtig ein breitgefächertes Publikum aller Altersklassen an. 

Jörg Menze Geschäftsführer der Flotte Weser 


Im Februar 2003, nach 120 Jahren, musste die Oberweserdampfschifffahrt  liquidiert werden. Als großer Hoffnungsträger für die gesamte Region Weserbergland wurde noch im selben Jahr die größte Reederei auf der Weser unter dem Namen „Flotte Weser“ gegründet.


Das Unternehmen übernahm vier ehemalige OWD Schiffe und befährt heute mit ihren  Schiffen ("Bremen", " Hameln",  "Dornröschen", "Holzminden", "Karlshafen", "Höxter", "Stadt Verden" und "Nienburg") nach einem festen Fahrplan die Strecken Bad Karlshafen-Hameln und Minden-Bremen. Seit 2013 fährt auch der Raddampfer "Wappen von Minden" unter der Flagge der "Flotte Weser".
Was für Köpfe stecken aber hinter dem Namen "Flotte Weser" und wie ist es gelungen, der schon todgedachten Fahrgastschifffahrt auf der Weser neues Leben mit Zukunftsperspektive einzuhauchen?  

 
Wir fragten nach...

Im Gespräch Jörg Menze, Geschäftsführer der Flotte Weser 

Vorab eine Frage zum Hintergrund Ihres Unternehmens. Wo lag Ihr beruflicher Schwerpunkt vor der Neugründung der „Flotte Weser“? 

Jörg Menze: Wir waren und sind nach wie vor im Bereich Schifffahrt, Anlagenbau und Immobilien tätig. 

 Welche Bewegründe waren ausschlaggebend, so ein gewagtes Projekt in die Tat umzusetzen? 

 Jörg Menze: Im Jahr 2003 hatten wir schon zwei Fahrgastschiffe, die „Stadt Verden“ und die „Nienburg“. Aus diesem Grund suchten wir eine Möglichkeit, unsere Flotte noch weiter auszubauen. So kam es im Februar zu den ersten Gesprächen, mit dem Ergebnis, dass wir im April vier weitere Schiffe von der OWD über die Sparkasse Weserbergland käuflich erworben hatten und damit der Beginn der „Flotte Weser“ in die Tat umgesetzt wurde. 

Mit welchen Anfangsschwierigkeiten hatten Sie am meisten zu kämpfen? 

Jörg Menze: Die Schwierigkeit bestand darin, die Schiffe wieder in Schuss zu bringen. Vor allem an den neuen Schiffen (ehemals OWD) musste einiges gemacht werden. Nach den Reparaturmaßnahmen auf der Werft war es daher erst Mitte Mai 2003 möglich, die Schiffe wieder voll einzusetzen. 

Welcher Aufgabenbereich macht Ihnen persönlich im Rahmen der Führungstätigkeit um die „Flotte Weser“ am meisten Spaß? 

Jörg Menze: Das kaufmännische, also mit Leuten zu sprechen, Leute kennenzulernen, eine Sache weiterzuentwickeln und wieder neue Ziele zu haben und diese dann auch anzustreben und durchzusetzen. 

 Wie schätzen Sie den Wesertourismus in unserer Region ein? 

Jörg Menze: Ganz klar, man kann in diesem Bereich noch vieles ausbauen. Nicht zuletzt aus diesem Grund machen wir uns auch Gedanken, wie wir die Schiffe noch besser einsetzen können, um das Ganze noch zu optimieren.


    Märchenhafte Fahrten auf der Weser mit der Flotten Weser

Video: Produktion © dieaktuellekamera.de - Kamera: G. Wackernagel


Video: Produktion © dieaktuellekamera.de - Kamera: G. Wackernagel



                             Bider: Achim Schönemann - © dieaktuellekamera.de